HASSANZADEH   ...eine Spur persönlicher! Hassanzadeh-Magazin Ausgabe September 2008 Im Fundbüro Eines Tages stand die Hoffnung vor dem Schalter des Fundbüros. „Hier sammeln Sie doch Dinge, die verloren wurden, richtig?“ fragte die Hoffnung.  Der Mann am Schalter nickte.  „Gut, dann bin ich hier richtig – man hat mich verloren.“  „Aber“, sagte der Mann am Schalter, „es kommen nicht viele Menschen ins Fundbüro.“ „Selbst dann nicht, wenn sie etwas vermissen?“ „Selbst dann nicht.“ „Obwohl alle wissen, dass Verlorenes hier aufbewahrt wird?“  „Ja, obwohl sie das wissen.“ „Aber warum denn nicht?“, fragte die Hoffnung. „Tja“, sagte der Mann, „das liegt wahrscheinlich daran, dass die Menschen die Hoffnung verloren haben, dass jemand das Verlorene abgeben wird.“ von Tania Konnerth Der Befehl des Königs Es war einmal ein König. Der schickte seinen Feldherrn mit Soldaten los und befahl  ihnen Folgendes: „Geht und vernichte meine Feinde!“ Und so zog der Feldherr mit den Soldaten los. Es vergingen viele Monate und keine Nachricht drang zum König. Da schickte er endlich einen Boten hinterher. Der sollte erkunden, was geschehen war. Als der Bote das feindliche Gebiet erreicht hatte, traf er auf ein  Lager, aus dem schon von weitem das fröhliche Treiben eines Festes zu hören war. Gemeinsam an einem Tisch fand er dort  den Feldherrn und seine Soldaten zusammen mit den Feinden des Königs. Der Bote ging zum Feldherrn seines Königs und stellte ihn zur Rede: „Was soll das? Du hast deinen Befehl nicht ausgeführt! Du solltest die Feinde vernichten. Stattdessen sitzt ihr zusammen und feiert.“  Da sagte der Feldherr zum Boten: „Ich habe den Befehl des  Königs sehr wohl ausgeführt. Ich habe die Feinde vernichtet- ich habe sie zu Freunden gemacht!“ Die aktuelle Ausgabe für das Jahr 2010 befindet sich in Arbeit und wird bald erscheinen!     HOME     WIR ÜBER UNS     SERVICE     TEPPICHE     REISEN     EVENTS     KONZERTE     RESTAURANT     IMPRESSUM     KONTAKT     AGB     MAGAZIN     WERBUNG     SHOP     VEREIN